Unser Beratungsverständnis

…lässt sich anhand weniger erkenntnistheoretischer, anthropologischer und ethischer Grundannahmen charakterisieren. Aus ihnen ergibt sich auch die Ausrichtung und Auswahl der von uns angewandten Methoden und Techniken.

…ist systemisch.
Menschen, ihr Verhalten, ihr Erleben und ihre Ziele sind nur im Kontext ihrer sozialen Bezüge zu verstehen. Wir fördern eine mehrperspektivische und interdisziplinäre Betrachtung, um der Komplexität der Fragestellungen gerecht zu werden, Interaktionen in ihren Wirkungen und Wechselwirkungen zu verstehen und Verhalten sinnvoll planen zu können.

… ist konstruktivistisch.
Wir sensibilisieren unsere Kunden und Klienten dafür, dass ihre Sicht der Dinge weder objektiv noch im allgemeinen Sinne wahr sein kann. Dieselbe Situation wird von verschiedenen Menschen ganz unterschiedlich wahrgenommen. Wahrnehmung ist mehr und etwas anderes als die bloße Aufnahme äußerer Geschehnisse. Wahrnehmung ist ein aktiver Konstruktionsprozess auf der Grundlage unserer individuellen und subjektiven Erfahrung.

…ist entwicklungsorientiert.
Der Mensch ist als soziales Wesen orientiert auf andere Menschen. Kooperation und die befriedigende Gestaltung von Beziehungen sind für jeden Menschen grundlegende Bedürfnisse und zugleich Herausforderung. Menschen sind von ihrem Wesen her kreativ und neugierig. Wir sind überzeugt, dass Menschen sich lebenslang verändern können.

... basiert auf humanistischen Grundwerten
wie Verantwortung, Freiheit, Achtsamkeit, Würde und Toleranz. Wir ermutigen unsere Kunden und Klienten, umfassend Verantwortung für sich und ihr Lebensumfeld zu übernehmen: bewusste Entscheidungen zu treffen, die Konsequenzen zu bedenken und für eigene Entscheidungen und Handlungen einzustehen. Als Berater verpflichten wir uns, mit transparenten, nachvollziehbaren Methoden und Interventionen zu arbeiten. Wir übernehmen nur Aufträge, deren Zielsetzungen wir akzeptieren können.

…integriert Interventionstechniken aus unterschiedlichen Beratungs-Schulen,
soweit diese in ihren erkenntnistheoretischen, anthropologischen und ethischen Grundannahmen miteinander vereinbar sind. Zum Beispiel nutzen wir Modelle und Methoden aus der systemisch-lösungsorientierten Beratung und der Kommunikationspsychologie, erlebnis-aktivierende Methoden aus Rollenspiel, Psychodrama und Gestalttherapie (Spiegeln, Rollentausch, innerer Dialog, Kreativitätstechniken), Methoden des mentalen Trainings etc.